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23. November 2018

BvLB-Stellungnahme zum UNESCO Positionspapier Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

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Der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB) begrüßt die Grundrichtungdes UNESCO Positionspapiers, das Weltaktionsprogramm BNE 2020 bis 2030 noch stärker an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen, den Sustainable Development Goals (SDGs),
auszurichten.
Bei der Bewältigung der aktuellen globalen Herausforderungen, wie dem Klimawandel, einer effizienten Energienutzung und einer fairen und nachhaltigen Globalisierung, haben auch die beruflichen Schulen eine Schlüsselfunktion. Der Auftrag lautet, das nachhaltige Denken und
Handeln für eine gute Zukunft der Menschheit zu befördern.
Die beruflichen Schulen leisten schon jetzt, aber zum Teil unzureichend personell und sächlich budgetiert, einen zentralen Beitrag für den notwendigen Bewusstseinswandel. An diesen Lernorten werden durch nachhaltigkeitsorientierte Projekte die globalen Ziele für eine
nachhaltige Entwicklung (SDGs) verfolgt.
Das Weltaktionsprogramm unterstreicht die gewachsene Aufgabe, die global vereinbarten Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung regional, national und international zur Orientierung für die politisch Verantwortlichen zu machen. Es ist erforderlich, dass in dieser gemeinsamen politischen Verantwortung flächendeckende Investitionen in die beruflichen Schulen und in den Aufbau eines globalen Partnernetzwerks Beruflicher Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BBNE) zeitnah getätigt werden.

Ab dem Jahr 2020 und darüber hinaus bedeutet dies aber auch, die beruflichen Schulen als Nachhaltigkeitsfaktoren verlässlich und zukunftsorientiert zu stärken.
Der BvLB fordert, dass zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele über nationale und internationale Berufsbildungsfonds mehr gemeinsame Investitionen in die regionale berufliche Bildung, speziell in die beruflichen Schulen, erfolgen. Für berufliche Schulen würde sich die Chance bieten, dass auch nicht so finanzstarke Kommunen und Staaten die Möglichkeit hätten, ihre veralteten beruflichen Schulen verlässlich und zukunftsorientiert (nachhaltig) sächlich und personell zu modernisieren.

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