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19. März 2020

Vom Lernblatt bis zur Digitalplattform: Berufsschulen gewährleisten Unterrichtsversorgung in der Krise

BvLB: Kreativität und Engagement schafft praktikable Lösungen für Fernunterricht

Ungewöhnliche Herausforderungen erfordern pragmatische Lösungen. Darum nutzen die Berufsbildenden Schulen in Deutschland in der Corona-Krise alle nur erdenklichen Kommunikationskanäle, um den Fernunterricht zu gewährleisten. Je nach Möglichkeit und technischer Ausstattung werden Lernpakete per Post versandt, Schülerinnen und Schüler per Mail versorgt oder der Unterricht auf Digitalplattformen verlegt. Fakt ist: Dank der Flexibilität der Lehrkräfte und ihrem Verantwortungsbewusstsein findet der Unterricht verlässlich statt.

„Die Lehrkräfte leisten in der Krise Enormes, um die Unterrichtsversorgung aufrecht zu erhalten. Angesichts der dramatischen Lage nutzen die Berufsbildner die Mittel, die da sind.  Denn es hilft wenig, die Versäumnisse der Vergangenheit bei der Digitalisierung der Schulen anzuprangern, wenn es darum geht, mit Hands-On-Mentalität Tag für Tag bestmöglichen Unterricht zu gestalten“, sagen Joachim Maiß und   Eugen Straubiger,  Vorsitzende  des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB), unisono.

Die bundesweit 125 000 Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer haben es geschafft, ohne Krisenpläne und Vorlaufzeit, mit Kreativität und Engagement quasi von jetzt auf gleich einen funktionierenden Fernunterricht auf die Beine zu stellen. „Wir als Lehrer haben eine Idee, wie wir durch die Krise kommen. Denn egal, wie sich die Gesamtlage weiterentwickelt: Wir finden eine immer eine praktikable Lösung, um Wissen zu den Schülerinnen und Schülern zu bringen“, sagen Maiß und Straubinger.

 

Joachim Maiß und Eugen Straubinger