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11. Oktober 2022

Der BvLB gratuliert den ausgezeichneten Berufsschulen

Herzlichen Glückwunsch an das Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln für die Auszeichnung mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis und an das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz zum Gewinn des.

Verleihung des Arbeitgeberpreises im Rahmen des Vom Arbeitgebertags am 13.09.2022:

Mit der Verleihung des Deutschen Arbeitgeberpreises möchte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Initiativen und Konzepte für eine bessere Bildung in Deutschland fördern und ihren Beitrag zu einer Verbesserung des deutschen Bildungssystems leisten, indem besonders erfolgreiche Initiativen und Konzepte mit Verleihung dieses Preises sichtbarer gemacht werden.

Dieses Jahr fand die Preisverleihung unter dem Motto „Teamplay für die Zukunft – Bildungseinrichtungen fördern gemeinsames Lernen und den Zusammenhalt“ statt. Gesucht wurden Bildungseinrichtungen, die einen besonderen Fokus auf das kooperative Miteinander der Lernenden legen, ob analog oder digital. Die Jury aus Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik zeichneten dementsprechend Bildungseinrichtungen für ihre Konzepte zur Förderung von Gemeinschaft und Zusammenhalt aus, die Lernenden insbesondere bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsfähigkeit und Kreativität fördern und gegenseitigen Respekt, Toleranz und Offenheit vorleben. BDA-Präsidiumsmitglied und Juryvorsitzender Dr. Gerhard Braun erklärte, dass diese Fähigkeiten nicht nur für Unternehmen von großer Bedeutung, sondern auch für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und Demokratie zentral seien.

Der mit 10.000€ dotierte Preis wurde im Rahmen des Arbeitgebertages am 13. September im Flughafen Tempelhof in Berlin jeweils in der Kategorie Frühkindliche Bildung an das Montessori Kinderhaus 3 aus Krauchenwies in Baden-Württemberg, in der Kategorie Schulische Bildung an die Evangelische Grundschule Wilmersdorf in Berlin und in der Kategorie Hochschulische Bildung an die FH Aachen – University of Applied Sciences mit dem Projekt Pro8.

In der Kategorie Berufliche Bildung konnte das Erich-Gutenberg-Berufskolleg (EGB) aus Köln die Jury von sich überzeugen. Zur Begründung hieß es, dass das EGB mit seinem innovativen SmartSchool-Konzept vielfältige Möglichkeiten biete, gemeinsam im Team zu lernen, sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte. Es werde in eTandems oder in virtuellen Klassenräumen zusammengearbeitet. Auch der Zugriff vom eigenen Smartphone auf die gemeinsame Lernplattform sowie Blended Learning gehören zum Schulalltag. Zukunftsorientierte Fortbildungen und Projekte zu Themen wie Künstliche Intelligenz oder Robotik bereiten die Lernenden auf die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen vor. So sei es spürbar, dass die Arbeit mit digitalen Medien kein Selbstzweck ist, sondern zur Verbesserung des Teamplays genutzt wird. Auch die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Schulen, Ausbildungsbetrieben, Universitäten oder Verbänden werde am EGB großgeschrieben.

Überreicht wurde der Preis von Birgit Bohle, Vorständin Personal und Recht und Arbeitsdirektorin Deutsche Telekom AG, Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht Deutsche Bahn AG und Dr. Gerhard F. Braun, Vorsitzender Jury und BDA-Präsidiumsmitglied. Dr. Sven Mohr, Vorsitzender des BvLB gratulierte dem Schulleiter Dr. Rolf Wohlgemuth, der Auszubildenden im E-Commerce Stefanie Sehler, der Bildungsgangleitung E-Commerce Jaqueline Fuhrmann und der Leitung für Technologien und Medien Detlef Stepphuhn, die den Preis stellvertretend für die Schule entgegennahmen, zur Auszeichnung.

Es ist nicht die erste Auszeichnung, die das EGB in diesem Jahr erhält. So wurde die Schule aufgrund seines SmartSchool-Konzeptes bereits sechs Mal seit November 2021 ausgezeichnet und konnte dadurch über 25.000 Euro an Preisgeldern gewinnen. Auf dem Preisgeld ausruhen möchte man sich am EGB aber nicht, sondern die gewonnenen Gelder in die Lernraumgestaltung investieren, bei der Klassenräume zu Selbstlernzentren umgebaut werden.

Der Deutsche Arbeitgeberpreis wird jährlich im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertages seit 1999 von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) verliehen und wird von der Deutschen Bahn AG und der Deutschen Telekom AG unterstützt.

 

Der Bundesvorsitzende Sven Mohr (Mitte) gratuliert den Preisträgern des EGB von links:

Schulleiter Dr. Rolf Wohlgemuth, Auszubildende zur Kauffrau für Commerce am EGB Stefanie Sehler, die Kollegin für Öffentlichkeitsarbeit am EGB Jaqueline Fuhrmann und der Leiter der Abteilung für Technologie am EGB und neue Medien Detlef Stepphuhn

 

Deutscher Schulpreis

Der erste Platz des sehr hochwertigen deutschen Schulpreises geht in diesem Jahr an eine berufsbildende Schule. Herzlichen Glückwunsch für diesen Erfolg sendet der Bundesvorstand an das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz. Die Jury bescheinigt dem Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Müritz eine hohe Lernwirksamkeit. Die Schule bereitet ihre Schülerinnen und Schüler konsequent auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vor. Dies gelingt ihr mit ihrer beeindruckenden didaktischen Jahresplanung und fachpraktischem Unterricht, der für berufsbildende Schulen in Mecklenburg-Vorpommern laut Lehrplan nicht verpflichtend ist. Das von Wertschätzung und Empathie getragene Lernklima trägt zum hohen Maß der Unterrichtsqualität bei. Die Jury konnte sich sogar vor Ort von der entspannten, professionellen und konzentrierten Lernatmosphäre überzeugen. Der Eindruck der Jury: „Man hat das Gefühl an einer Universität zu sein und nicht an einer Schule.“

„Wir haben größten Respekt vor der Leistung der Schulleitung um Frau Köpnick und allen Lehrkräften“, so der BvLB-Vorsitzende. Die Robert-Bosch-Stiftung lobt die innovative, handlungsorientierte Mischung aus Theorie und fachpraktischem Unterricht. „Es ist toll, wenn das Konzept der beruflichen Bildung, Theorie und Praxis zusammenzubringen, so vorbildlich wie an der RBB Müritz gelebt wird. Der Leitsatz der Schule gilt deutschlandweit an allen beruflichen Schulen: Wir bilden für die Zukunft aus“, stellen die BvLB-Vorsitzende fest. Angesichts des Fachkräftemangels und gleichzeitig einer steigenden Zahl an Abiturientinnen und Abiturienten, die ihr Studium vorzeitig abbrechen, braucht es eine echte Veränderung in der Bildungspolitik für mehr berufliche Bildung. Mit dualer Ausbildung und höherer beruflicher Bildung z.B. als Berufsspezialist, Meister oder Techniker sind die Zukunftsperspektiven für junge Menschen trotz der aktuellen Krisen ausgezeichnet.

 

von

Anders Hoffmann und Dr. Sven Mohr

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